Auvergne 2013

Die Planung:

Wie ich auf der vorherigen Seite schon schrieb, 2013 geht’s mit den Motorrädern in die Auvergne. 4 Tage für die Hinreise, 7 Tage der Aufenthalt in einem Ferienhaus dort und dann geht’s für 4 Tage wieder heimwärts. Entweder finden wir das alles super, oder verkaufen danach unsere Motorräder und sagen: Nie wieder! ( ich hoffe das Erste trifft ein )

Wir sind bis dato noch nie so lange unterwegs gewesen. Mal ne Tagestour mit knapp über 300 km: aber... wir üben.

Wichtig ist natürlich, dass die Strecke gut bedacht ausgewählt wird. Ich habe dazu Tagesentfernungen zwischen 220 und 350km gewählt, aber auch die Streckenführung so gewählt, dass, so es uns zu lange dauert oder es kleine Hunde regnet, wir auf eine parallele Autobahn ausweichen können. Stundenlang im heftigen Regen auf ner kurvenreichen Landstraße ohne Sicht macht nämlich keinen Spaß. Wünscht uns mal Glück, dass es möglichst wenig Regen geben wird, wäre schön.
Natürlich ist es nicht damit getan, alle Übernachtungsmöglichkeiten für Hin- und Rückweg, aber auch den Zielpunkt wohlbedacht zu wählen und zu buchen, auch die Gepäckverstauung, ein Navi, welches wasserfest ist und sich mit dem Handschuh bedienen lässt, Regenklamotten usw. Alles will gut durchdacht sein. Die Motorräder sind komplett gewartet, hier ist alles top in Schuss.

Bei Zeiten findet ihr hier auch eine detaillierte Tourenbeschreibung und nach dem Urlaub Bilder, Videos und Beschreibungen. Alle Kartenausschnitte zu dieser Tour und auf dieser Website sind aus dem Programm Tyre. Hierzu liegt mir eine schriftliche Genehmigung vor.

24.06.2013:

Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Karten, Apps, Kamera, alles, an das wir gedacht haben, ist nun vorhanden, selbst ein Ersatzset für den Schalthebel der Triumph, nur zu schnell ist sie mal gekippt und mit gebrochenem Schalthebel ist der Urlaub zu Ende. Gestern haben wir alles zur Probe gepackt. Nach einer Überladung des Rucksackes haben wir einen Plan geschmiedet, was würden wir im Fall des Falles zuerst benötigen und so haben wir auch gepackt. Die Wäsche schön in den Kompressionsbeutel, nur das Tablet, da hab ich noch nicht die Lösung für, es verträgt ja keinen Druck. Auf jeden Fall haben wir getestet, wie sich das Gepäck auf den Motorrädern verzurren lässt. Um es vorweg zu nehmen, das sitzt bombenfest. Sehr schön. Die Reiseapotheke ist vervollständigt. Gut, dass unser Hausarzt auch Motorrad fährt und sich für uns auf die lange Tour freut. Irgendwie weicht die Ungewissheit der Euphorie, der Vorfreude, endlich in dieses Abenteuer einzusteigen, zu erfahren, ob wir dem gewachsen sind.....

25.06.2013:

Och, was machen wir eigentlich, wenn wir in einer verlassenen Gegend ne Reifenpanne haben? OK, wir haben Schutzbriefe, die das Abschleppen und die Reparatur beinhalten, doch eventuell hat man kein Mobulfunknetz zur Verfügung und dann? Also muss ein Reifenpannenset her. Hab ich besorgt, liegt bereit. Irgendwie kommen nun immer mehr kleine Dinge an den Tag, die wir noch unbedingt mitnehmen müssen, sollte ich einen Motorradhänger kaufen? Nee..... Soeben habe ich die ganzen Bestätigungen und Voucher für die Hotels und die Ferienwohnung ausgedruckt, die müssen ja auch noch irgendwie wasserdicht verpackt werden, doch worin? Mal sehen...

26.06.2013:

Irgendwie naht der Abreisetermin. Nochmals die Gepäckzusammenstellung kontrolliert, Apps aufs iPhone geladen, die uns unterstützen könnten, unter anderem auch iTranslate. Ich hab da gerade ein 3 Monats Abo abgeschlossen, weils so gut mit der Übersetzung funktionierte. Du wählst eine Sprache aus, sprichst ins iPhone und kannst die wirklich gute Übersetzung abspielen. Blöd nur, dass nach der ersten Benutzung im Abo der Übersetzungsserver nicht mehr erreichbar ist. Wir werden sehen. Das ist dafür gedacht, sollte es “komische” Situationen geben, können wir uns noch verständigen....

29.06.2013:

Heute noch ein paar Kleinigkeiten von Polo-Motorrad besorgen. Lt. Wettervorhersage solls hier nächste Woche regnen, blödes Wetter.... In der Auvergne scheints gut und trocken zu sein und auch so zu bleiben. Schaun mer mal.

30.06.2013:

Man nehme: Einen anderen Wettervorhersagedienst. Bei wetteronline siehts viel besser aus. Ab Mittwoch sollten wir auf der Fahrt nur Sonne und steigende Temperaturen haben. Angefangen bei Höchsttemperaturen von 23 Grad am Mittwoch bis zu 32 Grad am Samstag. Das liest sich schon bedeutend besser. Anke musste mich gestern Abend noch an der Schulter massieren und mit Voltaren einreiben, man wird alt.... Heute nutze ich das Wetter noch aus. Bei den Motorrädern müssen die Flüssigkeitsstände und der Reifenluftdruck kontrolliert werden, zudem will ich die Kette an Ankes Motorrad noch einmal schmieren. Die Akkus hängen eh am Ladegerät, da sollte auch nichts passieren. Sodale, auch dies ist erledigt, Luftdrücke stimmen, Motoröl ist kurz vor Maximum, Kette ist geschmiert.

01.07.2013:

Toll. Aufgestanden, Wettervorhersage angeschaut,Mist. Es soll am Mittwoch regnen. Den Start in den Urlaub hatte ich mir anders vorgestellt, nun, warten wir es ab.

02.07.2013:

Morgen gehts los und die Wettervorhersage ergibt zumindest für morgen Regen. Wenns so eintrifft, gibts die erste Alternativroute via Kassel, Gießen, Wetzlar, Koblenz zum ersten Ziel. Das ist fast nur BAB, da können wir vorsichtig fahren und sind trotzdem deutlich schneller, als via Landstrasse. Naja, auf dem Rückweg bleibt uns das ja noch...

Anbei mal unsere Ausarbeiteung zur Reise. Ich habe mir Gedanken gemacht, eine möglichst schöne Streckenführung zu finden, die es erlaubt, sollte es kleine Hunde regnen, auch auf naheliegende Autobahnen auszuweichen, einfach weil man da schneller und gefahrloser von a nach b kommt. Wir haben an jedem Übernachtungsort ein schönes Zimmer und für die Motorräder eine Garage. Am Zielpunkt unserer Reise wartet ein schönes Ferienhaus in der Auvergne. Es liegt auf 835 m Höhe und hat natürlich eine Garage.

Alle Hotels und die Ferienwohnung sind vorgebucht und bestätigt.

Unsere Reise wird 13 Tage dauern. Heute gehts los, danach gibts nur die Vergangenheitsform.....

Am Tag eins fuhren wir morgens in Seesen los, um am Abend nach 377 km in Zilshausen in der Nähe von Kastellaun unser erstes Quartier zu beziehen. Das war auch schon die längste Einzelstrecke auf der Hinfahrt. Und so sieht die Route aus:

So sahen unsere Motorräder vor der Abfahrt aus, bepackt, aber sauber, noch...

Nachdem wir wieder zu Hause sind, kann ich sagen, so “sah” die Route aus. Wir sind morgens früh losgefahren und schon nach 50km fings an zu regnen. Teils so heftig, dass wir uns unter ner Brücke 2 Stunden untergestellt haben. Wir sind dann auch nicht über die Landstrasse, sondern via Autobahn gefahren. Selbst bei 100km/h kommste da wenigstens voran. Die Strecke führte über Gießen. Ich muss dabei bemerken, dass es nicht mal der Regen war, der uns so zugesetzt hatte, sondern die Gischt von anderen Fahrzeugen. Dieser Dreck macht das Visier binnen kurzer Zeit zu einer Schmutzwand, du siehst nichts mehr. Das war eine sehr grausige Erfahrung. In Gießen gabs noch einmal eine längere Pause, bevor es dann nach Zilshausen weiter ging. Wir kamen dort gegen Abend an. Wir haben zu keinem Zeitpunkt die Regenklamotten angezogen, so gut ging das mit den vorhandenen Klamotten, nur wars uns ab und an ein wenig kühl. In Zilshausen gabs erstmal eine heiße und lang anhaltende Dusche. Das tat sehr gut. Danach aßen wir zu Abend und nahmen uns noch ne Flasche Rotwein mit aufs Zimmer. Am nächsten Morgen gings dann im leichten Fisselregen weiter. Gut, dass der Regen schnell abnahm und ab da gings wettermäßig nur noch bergauf. Wir hatten, bis auf ein Gewitter an einem Abend nur noch total super schönes Wetter. Egal, es ging an Koblenz vorbei bis nach Luxemburg. Dort ist der Sprit viel billiger als bei uns! Ein Bild auf nem Parkplatz, kurz vor der Grenze zu Luxemburg

Kurz vor dem nächsten Ziel in Vittel hielten wir an einer Raststätte an, um zu tanken. Beim Tanken bemerkte ich, dass aus der Triumph eine braune Flüssigkeit tropfte, erst nicht viel, dann immer mehr. Es war Kühlflüssigkeit. Ein Verkleidungsteil hatte einen Kühlerschlauch durchgescheuert. Sofort war ein Pärchen hilfbereit, beide aus Schweden, lebten aber schon 12 Jahre in Spanien und fuhren ebenfalls mit dem Motorrad, waren total hilfsbereit. Er ist Flugzeugingeneur und holte sofort all sein Werkzeug raus. Im Gegensatz zu ihm hatte ich keinen Cutter. Er setzte den Schlauch nach, wir füllten gemeinsam wieder Wasser in den Kühlkreislauf, entlüfteten das System und tranken noch einen Kaffee zusammen. Toll, wie unkompliziert hier geholfen wurde. Wir hatten enormes Glück: der Schlauch wurde erst so richtig undicht als wir den Motor schon aus hatten, somit bestand nie die Gefahr des Überhitzens! Danach gings weiter nach Vittel, zu Jules und Francoise, einem älteren Pärchen, die nur ein einziges Zimmer vermieten. Die sind so lieb und hilfbereit, Wahnsinn! Ich fragte nach einer Werkstatt, wo ich einen Liter Glykol für den Kühlkreislauf bekommen könne, es war ja nur Wasser aufgefüllt. Jules nahm mich ins Auto und wir fuhren durch Vittel an dessen Ende einer der größten Triumphhändler sitzt, den ich je gesehen habe. Die passende Flüssigkeit war schnell gefunden und aufgefüllt. Nach dem Duschen gings nebenan zum Thailänder. Das war vielleicht lecker, HAMMER! Jules und Francoise haben uns auch gleich bei der Rückfahrt zum Essen eingeladen, toll.

Ein paar Bilder, damit ihr euch vorstellen könnt, wie es in Vittel bei Jules und Francoise aussieht: ( das Haus heißt Annette )

Die Abendsonne wog uns in den wohlverdienten Schlaf .... um am nächsten Morgen, einer Dusche und dem Frühstück wieder fit zu sein.

Und so sah unsere Route für den Tag Zwei unserer Tour von Zilshausen nach Vittel aus. Ein bisserl Autobahn und schöne Landstrassen.

Tag Drei unserer Reise führte uns nach Autun. Das war schon nicht mehr so weit vom Ziel entfernt. Wir hatten an diesem Tag deutlich weniger Kilometer zurücklgelegt, insgesamt 234. Wir sind ja auch nicht mehr die Jüngsten und der Hintern und bei Anke die Armgelenke bereiteten Schmerzen. Die Streckenführung galt als empfehlenswert. Wunderschön schlängelten sich die Strassen durch Wälder, über Anhöhen, toll, das war ein Erlebnis! Und so sah die Route aus:

Eine Pause unterwegs auf Frankreichs Straßen. Danach gings weiter bis nach Autun, wo wir die Motorräder in die Garage stellten, das Zimmer bezogen und nach einer Dusche den Ort erkundeten, mit seinem schönen Rathaus, in dem wir eine Fotoausstellung besuchten.

Der Eingangsbereich des Rathauses, geschmückt mit Kunstobjekten, also das aus Metall ;-) Weiter gings dort zur tollen Fotoausstellung.

Untergekommen sind wir im Hotel Tete Noire, direkt in der City, trotzdem recht leise, jedenfalls haben wir gut geschlafen...hehehe.  Nach einem Rundgang durch die City verschlug es uns zu einem Italiener am Stadtplatz. Nach der Fahrt, nun mit viel Sonne und leichtem Wind tat ein erfrischender Rose recht gut....

Noch ein letzter Blick aus dem Hotelzimmer in Richtungs Abendsonne, dann holte uns die Müdigkeit ein und wir schliefen tief und fest.

Die Nacht war vom Tiefschlaf geprägt. Nach der Morgendusche gings zum Frühstückbuffet. Anschließend packten wir wieder unsere Koffer und Rucksäcke und los gings zum Endpunkt unserer Reise, einem rustikalen Ferienhaus im Weiler Ladarge bei Autrac in der Nähe von Blesle. Das Ferienhaus liegt auf 835m Höhe. Anbei unsere Route für den heutigen Tag. Auch hier wieder: Es war eine sehr schöne Streckenführung mit ca. 300km.

Wieder ein paar Bilder von einer kurzen Rast. Man erkennt schon diese tollen Landschaften die mit ihren Hochebenen, beeindrucken.

Schnell ergaben sich neue, interessante Bekanntschaften... Ich denke mal, das geht uns so, weil wir halt einfach nette Menschen sind.

Und irgendwann wars dann soweit: Der letzte Streckenabschnitt führte uns durch Blesle, einem wunderschönen kleinen Ort über eine frisch geschotterte Strasse nach Autrac und weiter, über einen geteerten Weg zum Weiler Lagarde, wo die Besitzerin des Ferienhauses schon auf uns wartete. Liegt das nicht schön? Du hast echt nen tollen Ausblick aufs Tal. Das Ferienhaus ist übrigens mit 3 Schlafzimmern, einem Bad oben mit getrennter Toilette oben und einer zus. Toilette unten, sowie einer großen Küche und einem Wohnzimmer ausgestattet. Dazu gibts die Garage, in der u.a. die Zentralheizung und die Waschmaschine untergebracht sind. Unsere Motorräder fanden hier auch einen Platz für die Nacht. Im Wohnzimmer gibts nen großen Fernseher mit Sat-Anlage und allen deutschen Programmen. Die Küche bietet vom Gasherd, Backofen, Mikrowelle über einen großen Kühl-Gefrierschrank alles, was das Kochherz so benötigt.

Nach dem Auspacken gings sofort wieder ins Tal hinab, wir fuhren nach Massiac zum Einkaufen. Erstaunlich, in unseren beiden Taschen mit dem Rucksack passt der komplette Inhalt eines Einkaufswagens hinein. Wir kauften groß ein, weil wir am nächsten Tag einen Tag Pause vom Fahren einlegen wollten. Da wurde dann lecker gegrillt und gechillt.

Der Sonntag, kein Motorrad fahren, nur sitzen und die Stille, sowie den Ausblick genießen. Stille? Ja, ok, die Schwalben und Spatzen waren doch deutlich hörbar. Und jetzt die Frage aller Fragen: Fällt euch am unteren Bild etwas Lustiges auf? Seht ihr den Lind-Hasen?

Nicht? OK, dann vergrößere ich den Bereich mal ein wenig. Wir haben köstlich gelacht und immer, wenn wir in diese Richtung schauten, dann war er da, der Hase...

Und auch hier hatten wir sehr schnell Familienanschluss bei drei Katzen aus drei Generationen, sowie einem zutraulichen Hund..

Anbei ein filmischer Rund/Überblick auf die Aussicht und unser Ferienhaus. Die Ruhe und das Ambiente waren wirklich großartig.

Wie schon erwähnt, der Sonntag gehörte uns und der Ruhe. Wir sind ein wenig ums Haus spaziert, haben uns die Tiere angeschaut, mittags lecker Kalbsschnitzel gegrillt, dazu gabs Bratkartoffeln und nachmittags gabs ne Kochsendung im TV, etwas lesen, bisserl schlafen, ausruhen, mal nen Schluck Wein, einfach nicht auf dem Motorrad sitzen. Aber schon am Montag gings wieder aufs Motorrad. Wir haben es die Woche über so gehandhabt, dass wir gegen 08:30 Uhr losgefahren sind und mittags wieder im Ferienhjaus waren, so konnten wir die kühle Morgenluft nutzen und nachmittags den Herrgott einen lieben Mann sein lassen. Das war sehr wohltuend!

Eine jede Fahrt führte uns immer wieder zwangsläufig an Blesle vorbei, bevor wir im Tal die Richtung bestimmen konnten in die der Tagesausflug ging. Blesle ist wirklich ein wunderschöner Ort mit alten, historischen Bauten.

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Danach ging es via Massiac nach St. Flour, diesem wunderschönen Ort auf der “Klippe” Schaut euch diese Weiten an. Diese geschwungene Vulkanlandschaft und du fährst mit dem Motorrad mitten durch und erfreust dich an der schönen Natur. Da vergisst man so manche Sorge. Und wozu? Zu Recht!

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St. Flour. Leider gibt das Bild nicht den Reiz des Ortes wieder, ein Nachteil einer Motorradtour, in den Klamotten willst du dich nicht so lange bei Hitze zu Fuß bewegen. Wir werden da aber noch einmal mit dem Auto hinfahren, zu schön ist es dort. Warum ist auf meinem Motorrad der Lederkoffer? Naja, wir wollten auf der Rückfahrt noch einkaufen gehen und der sitzt wie angegossen.

Die fünfschiffige Kathedrale Saint Pierre von Saint Flour u.a. mit einer Abbildung eines schwarzen Christus am Kreuze:

Von St. Flour fuhren weiter über die Landstrasse zum Viaduc de Garabit. Es ist ein Eisenbahnviadukt, erbaut von Gustave Eiffel.

Das Viadukt liegt an einer tollen Seenlandschaft, die du über viele Brücken durchfahren kannst, das ist echt ein Traum. Kennt ihr die Krombacher Werbung mit der Seenlandschaft? Das sieht hier genauso aus, obwohls die Wiehltalsperre in NRW ist. Ich habe hierzu ein Panorama aus mehreren Bildern erstellt, damit man sich diese Landschaft besser vorstellen kann. Drauf klicken für eine Großdarstellung.

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Wir haben die Seenlandschaft um- und durchfahren. Über die Brücke, eine von vielen, sind wir kurz vorher gefahren. Auf einer kleinen Anhöhe haben wir nun Rast gemacht, ein Aussichtspunkt auf den See, ein Parkplatz und ein Restaurant lockten. Wir haben uns für einen leckeren Salat mit Schafskäse aus der Auvergne und krossem Schinkenspeck entschieden. Dazu gabs Orangina und Coca Cola als Spezi.

Anbei die komplette Rundfahrt über Massiac, Saint Flour, dem Viaduc de Garabit und der Seenplatte, insgesamt eine 168km lange Tour.

Anbei eine Vergrößerung des Kartenausschnittes mit Geländekennzeichnung, damit man sich mal einen Überblick über diese Seenlandschaft machen kann. Zus. gekennzeichnet sind das Viaduc de Garabit und unser Aussichtspunkt am Restaurant.

Nach dem Mittagessen sind wir weiter am See entlang via St. Flour und Massiac wieder zu unserem Ferienhaus in Autrac gefahren. Nun war es schon Nachmittag. Die Motorräder wurden in die Garage gefahren und wir öffneten einen kühlen Rosé und genossen den Rest des Tages in Ruhe.  OK mit 3 Katzen und einem Hund, dazu viele Vögel, halt Natur! Es zogen immer mehr Wolken auf und schließlich gabs ein Gewitter. Der Regen prasselte so schön in mein Bauchnabel ... ähm, auf die großen Steine vorm Haus und in der Ferne donnerte es. Wir wollen euch daran teilhaben lassen, weils einfach so schön entspannend war Dreht die Lautsprecher auf, es darf gedonnert werden!

Dienstag: Nach einer kühlen Nacht und einem leckeren Frühstück mit Orangensaft, Brot, Butter, Marmelade, Wurst und Käse, sowie einem Joghurt, dazu Kaffee bereiteten wir uns für die nächste Tour vor. Heute gehts zum Mont Bar. Der Berg liegt nahe Allegre und hat eine Höhe von 1167 Metern. Doch was ist an einem solchen Berg so interessant? Der Mont Bar ist ein Vulkan, zudem ein besonderer Vulkan, da er der einzige französische Vulkan ist, der wie der Stromboli funktionierte ( Er wirft in unregelmäßigen Abständen Asche, Schlacke und Lavastücke aus ). Heute hat sich in seinem Kessel ein Moor gebildet, jedoch kann er immer mal wieder aktiv werden. Er gilt als Kulturerbe und am Fuße des Vulkans hat man ein kleines Museum erbaut. Anbei ein paar Bilder aus dem Museum. Wir haben dort die junge Damen um Erlaubnis gebeten, diese Bilder online stellen zu dürfen und versprochen, dass wir das Museum verlinken. Danke dafür.

So würde es aussehen, wenn der Vulkan zu neuen Aktivitäten gelangen würde, man nennt das auch die strombolische Aktivität.

Nachfolgend ein Schnittbild unserer Erde, welches verdeutlicht, wie ein Vulkan aufgebaut ist und welche Gewalten vorhanden sein können.

Welche Auswirkungen das für die Menschen hätte, die um den Vulkan leben, kann man sich gut ausmalen. Hoffentlich bleibt er inaktiv.

Wieder in Autrac angekommen verwöhnte uns die Natur mit ihrem Lichstpiel am Abend. Zum Vergrößern einfach anklicken! So geht Urlaub.

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Wir schreiben Mittwoch als Tag. Was unternehmen wir heute? Hm, die Auvergne ist als Vulkanlandschaft bekannt, also fahren wir auf einen der Vulkane, dem Puy Mary. Vorweg erstmal unsere Route:

Die Tour war wirklich schön, nur sind wir nicht auf den Puy Mary gelangt, weil man den Pass kurz vor unserem Eintreffen gesperrt hat, warum auch immer, Schnee kanns nicht gewesen sein. Das war schade, doch die Rundfahrt war wieder wunderschön und ereignisreich. Anbei ein paar Impressionen Eine Pause eingelegt und dabei dieses schöne Anwesen genossen....

...aber auch die Landschaft und vor uns liegende Strecke. Du fährst da wirklich auf Hochebenen, tollen Strassen bei super Wetter...

Das sind einfach zu viele Daten für eine Seite im Netz, Deshalb gehts nun hier weiter mit dem Teil 2 der Motorradtour durch die Auvergne.