Gepäck und Kleidung

Gepäck und Kleidung. Eigentlich grundsätzlich wichtig, sich hierüber Gedanken zu machen, doch noch wichtiger auf einer längeren Tour.

Grundsätzlich: Wer hier spart, spart auf der falschen Seite! Bedenkt immer, im Fall eines Falles ist zwischen Euch und der Umgebung nur dass, was ihr anhabt, also achtet auf Qualität und macht euch Gedanken!

Wir haben uns darüber viele Gedanken gemacht und auch durch Erfahrungen erkannt, es gilt der Spagat zwischen Sicherheit und Komfort auszubalancieren. Was heißt das denn nun schon wieder? Naja, größtmögliche Sicherheit bei der Kleidung bietet nur dickes Leder, welches zudem an den Nähten usw. auch noch sehr gut verarbeitet sein sollte. Und was spielt da der Komfort für eine Rolle? Naja, jeder, der mal ne Lederkombi auf einer Tour getragen hat und bei 30 Grad vor ner Ampel wartet, der weiß, was ich meine, du schwitzt dir nen Wolf und ölst vor dich hin. Dieser Zustand ist der Konzentrationsfähigkeit nicht zuträglich. Das bedeutet nichts anderes, dass selbst bei der sichersten Kleidung die Sicherheit auf der Strecke bleibt, wenn du verklebt deine Gedanken nicht mehr auf die Reihe bekommst, denn denke daran, auf dem Motorrad musst du “immer” für alle Anderen mitdenken, es nützt dir wenig, wenn auf dem Grabstein steht, dass ein Anderer Schuld hatte, tot ist tot!

Nun bietet die Industrie aber auch sehr fortschrittliche Kleidung an, die lässt Atmung zu, die hält Regen ab, die verhindert das große Schwitzen und kann trotzdem sicher sein!

Wichtig ist für uns, an den relevanten Stellen, die bei einem Unfall wichtig sind, immer noch auf gut verarbeitetes und dickes Leder zu vetrauen. Da, wo mal im Allgemeinen nicht nach nem Sturz draufrumrutscht, da kann man auf synthetische Materialien vertrauen. Hier können Membranen aus atmungsaktiven Materialien einfließen oder ganze Lüftungssysteme die via Reißverschluss geöffnet oder geschlossen werden können, je nach Temperatur.

Wir nutzen beide Jacken der Firma Polo-Motorrad aus der Serie Mohawk. Dort gibts die verschiedensten Varianten, mit viel Leder, mit Leder an den wichtigsten Stellen und einem Lüftungssystem oder mit Leder an den wichtigsten Stellen als Sommerjacke.

Ich selbst habe die Mohawk der ersten Generation, welche bei kühleren Temperaturen wirklich ideal sitzt. Für die wärmeren Tage nutze ich die Mohawk MVS Sympatex. Diese Jacke hat an allen wichtigen Stellen dickes Leder, das MVS-1-Belüftungssystem, welches wirklich gut funktioniert und zus. noch Membranflächen, die die Luft noch besser zirkulieren lassen. Sie ist aber auch 100% wasserdicht, hat gummierte Knöpfe, welche den Lack schonen, ist mit geprüften Protektoren ausgestattet und vom TÜV geprüft. Das Teil trägt sich sehr angenehm und bis 33,7592 Grad fährste ohne Stress und Schweiß.

Tja, wenns oben so schön passt, muss auch ne Hose dazu her. Die entsprechende Mohawk-Hose besitzt zwar an den entsprechend wichtigen Stellen Leder, doch ist sie uns zu dick. Es sollte was mit guter Schutzwirkung her, was dennoch leicht und luftig ist. Auch hier wurden wir bei Polo-Motorrad fündig, die FLM Air Mesh Hose. Guter Materialmix, viel frische Luft durch die Meshgittereinsätze, aber dennoch an den wichtigen Stellen gepolstert und mit guten Protektoren ausgestattet. Die Hüftprotektoren sind leider nciht dabei, diese haben wir durch hochwertige Protektoren von Polo nachgerüstet. Die Hose sitzt sehr gut und bei sommerlichen Temperaturen merkt man sie fast gar nicht. Zudem gibts für kurze Regenfahrten einen wasserdichten Membraneinsatz. Wichtig, die Knieprotektoren sind hohenverstellbar, so dass man sie optimal an die körperlichen Gegebenheiten anpassen kann. Sinnvoll auch die eingearbeiteten Reflektoren!

So, nu kannse damit mal kurz durch nen Schauer fahren, doch für nen ganzen Tag im Regen taugt das nichts, also muss auch noch ne Regenbekleidung her. Wer die Dinger kennt, weiß, wie unflexibel die sonst sind, doch auch hier gibts bei Polo eine tolle Kombni von FLM, die Sport 2 Stretch. Das ist ein wasserdichtes Stretchmaterial, welches sich einfach anziehen lässt, nicht so flattert und sich eng anschmiegt. Bei mir ist das besonders wichtig, da neben meinem rechten Bein ja direkt die Auspuffanlage sitzt. Dazu für meine Frau die passende Jacke und wir sind gerüstet. AUch hier sind Reflektoren eingenäht, gerade bei Regen und schlechter Sicht sehr wichtig!

Und da isse, die Jacke. Auch hier schön integrierte Reflektoren und ein knöpfbarer “Gürtel” zwischen den Beinen durch, damit die Jacke nicht hoch rutscht und die Schutzwirkung dahin ist.

 

Ob die ganze Kleidung schlußendlich etwas taugt, wird sich hoffentlich noch Jahre hinziehen! ;-)) Lieber wäre es uns, wenn wir sie nicht bräuchten.


Die Jacke und die Hose sind übrigens bei der Zeitschrift Motorrad mit gut bewertet worden, auch die Kundenrezensionen auf polo-motorrad.de zeigen, dass es sich hier um gute Kleidung handelt.

Jo, Schuhe sind auch wichtig. Doch was galt es hier für uns zu beachten? Wir bedenken, wir haben ja nen Motorradurlaub vor uns, bei dem wir nicht wissen, was uns an Wetter erwartet, bei dem wir aber sehr wohl wissen, dass wir nur wenig Platz haben. In Birkenstock-Latschen lässt es sich bequem rumschluppern, doch aufm Mopped ist das nichts. Nun sollten die Schuhe sehr bequem und leicht sein, weil wir sie ja auch zum Laufen nutzen müssen. Zudem sollten sie auch wasserdicht sein. Nach vielem Suchen, ich hab nen breit bauenden Fuß, bin ich, wer hätte es gedacht, bei Polo fündig geworden. Es wurde der TCX X-Move WP zu 149,95 Euronen. Ein wirklich sehr bequemer Schuh, für meinen Fuß auch mit der richtigen Größe und Breite, zudem wasserdicht, perfekt. Sensationell, das Fußbett ist auswechselbar, zudem besitzt er eine rutschfeste Gummisole und die entsprechend wichjtigen Schutzeinheiten für Knöchel, Fersen und Zehen, sollte es mal zu einem Sturz kommen, was wir nicht hoffen.

Bildquelle: polo-motorrad.de

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Btw: Falls es ein übermütiger Anwalt versuchen möchte: Ich habe die schriftliche Erlaubnis von polo-motorrad zum Einstellen der hier aufgezeigten Produktbilder!

Und der Dickkopp? Ja, der muss natürlich auch geschützt werden, dazu nutze ich einen Schuberth Klapphelm. Als Brillenträger weiß man einen Klapphelm zu schätzen, zudem ist er sehr gut aufgebaut, sicher und rel. leise. Die Passgenauigkeit ist wirklich klasse. Selbst bis Geschwindigkeiten um die 140km/h nervt mich der Helm nicht und ich habe eine Maschine ohne jegliche Verkleidung! Die integrierte und ausklappbare Sonnenblende ist eine Wucht, die Belüftung perfekt, ich möchte keinen anderen Helm! Warum haste denn den in silber gekauft? Na ganz einfach, silber heizt sich nicht so auf und ich will beim Fahren einen kühlen Kopf bewahren!

Boah, is dat laut hier! Wenns auf Dauer zu laut wird, seien es die Windgeräusche, der Auspuff, oder es nervt einfach, dann ist es wichtig, sein Gehör zu schützen. Bei mir ists so, dass ich den Auspuffsound noch gerne hören möchte, die Windgeräusche usw. aber bitte nicht. Seit Jahren schwöre ich auf die Gehörschutzstopfen von Alpine, die es seit einiger Zeit auch bei Polo zu kaufen gibt. Sie sind sehr angenehm zu tragen, einmal ins Ohr gesetzt, merkt man sie nciht mehr, zudem gibts gleich zwei unterschiedliche Dämpfereinheiten mitgeliefert. Beim Thema Gehörschutz gehts nicht um Weicheier, sondern um den Schutz unseres Hörvermögens. Bedenkt immer, mit dem Hörvermögen hängt auch der Gleichgewichtssinn mit zusammen und wenn der nachhaltig gestört ist, ists Essig mit dem Motorradfahren, weil der Gleichgewichtssinn maßgeblich zum Führen eines Kraftrades beiträgt! Übrigens, damit kann man sich sogar nocht gut unterhalten! Die Dinger sind darauf abgestimmt!

 

Bildquelle: polo-motorrad.de

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Wie schon erwähnt, haben wir für meine Mean Streak eine große Packrolle aus Leber gekauft. Meine ursprünglichen Ideen zur Befestigung habe ich revidiert, die beigefügten Lederriemen sehen nicht nur gut aus, damit kann man die Rolle auch bombenfest auf dem Gepäckträger befestigen, also gibts hier kein weiteres ToDo. Wie hätte Adolf Tegtmeier doch gleich gesagt: Also ma ehrlich, is dat nich n schönes Dingen, wa?

Da fühl ich mich gleich wie der Landarzt....

An der Triumph gibts eigentlich nur ein vernünftiges System, das Original von Triumph. Das Problem, man bekommts nicht mehr neu und es ist extrem teuer. Wir haben  uns für ein Universalset von Louis vom Typ Moto-Detail entschieden. Leider ist das Heck der Triumph so gebaut, dass man ohne Halter die Satteltaschen nicht vernünftig befestigt bekommt. Auf der rechten Seite stört der Auspuff, und links würde die Satteltasche labberig ans Rad stoßen können. Wir haben das Set im Angebot für 74,99 Euro erworben und werden nur die große Tasche oben auf dem Heck befestigen. Dort lässt sie sich gut verzurren. Den Lack schützen wir mit einer Klarsichtklebefolie.

Da wir nun ja nicht mehr die volle Kapazität für das Gepäck haben, muss ein Rucksack her. OK, wir haben ja mehrere Treckingrucksäcke, teils sogar mit Regenhaube. Ein Test in der Badewanne mit dem Duschkopf erbrachte die Ernüchterung, die sind nicht wasserdicht. Also muss etwas Passendes her. Wir sind dann auf den Q-Bag Rucksack von Polo getsoßen. 40 Liter Volumen und absolut wasserdicht, so soll es sein. 

Wasserdicht ist er auch, zudem gut gepolstert, mit viel Volumen.

Damit gelangen wir zum nächsten Problem. Sind die anderen Gepäckaufbewahrungen denn wasserdicht? Ich wills gar nicht wissen. Um dem aus dem Wege zu gehen, haben wir uns wasserdichte Kompressionstaschen in verschiedenen Größen von Louis geholt. Nichts ist schlimmer, als nach ner Ganztagesfahrt im Regen auch noch sein Gepäck durchgeweicht vorzufinden. Oh, die nächste Idee. Am Hals dürfte es ganz schön kalt werden, wenns regnet, also müssen wasserdichte, doch atmungsaktive Halswärmer her, wir haben die wirklich angenehm sitzenden von Rukka via Louis bestellt. Sie sind zudem wirklich leicht und dünn, nehmen also nicht viel Platz weg.

Unsere neuste Erungenschaft, die Daytona Lady Stiefel. Anke ist halt nur 1,65m hoch, die Triumph schon tiefergelegt, trotzdem kommt sie nicht mit den Füßen richtig auf den Asphalt. Wenn dann noch ne Bodenwelle beim Stehen an der Ampel dazu kommt, das ist nicht schön und ergibt ein unsicheres Gefühl. Aber auch dafür gibts ne Lösung, die Daytona Lady Stiefel. Die sind recht trickrteich gebaut. Außen sieht man zwar den Absatz, doch im inneren gibts noch ne Erhöhung, so dass die Ferse 6cm höher liegt! Zudem sind die Stiefel perfekt gefertigt und lt. ANke super bequem, was sie so nicht angenommen hat. Nun hat sie einen sicheren Stand. Für 260 Euro bekommt ihr sie bei polo-motorrad.de

 

Bildquelle: polo-motorrad.de

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