Navigationsgerät

Navigationsgeräte kennen wir alle aus dem Auto. Doch will man ein solches Gerät am Motorrad nutzen, ergeben sich neue Herausforderungen. Das Navi muss beständig gegen Vibrationen, starken Temperaturschwankungen, aber auch wasserdicht sein, sollte es einmal regnen. Zudem ist die Bedienung in Motorradhandschuhen wichtig. Das sind die Gründe, warum normale Navis am Motorrad nicht zum Einsatz kommen. Der Markt gibt einige Modelle verschiedener Hersteller zum Besten. Nach längerem Suchen und auf Grund eines Angebotes bei Louis haben wir uns für das TomTom Urban Rider entschieden. Zu Weihnachten 2012 gabs dies im Setz mit der Aktivhalterung zu einem sehr guten Kurs. Was man beim TomTom beachten muss, der Akku hält zwar bis zu 8 Stunden durch, jedoch kann man diesen im Grundset nicht während der Fahr nachladen, dazu bedarf es der Aktivhalterung.

Das Set wird mit einer Vielzahl von Elementen aus dem RAM Mounting System geliefert, allerdings auch mit einer Lenkerklemmschelle, die ich nicht mal am abgewrackten Dreirad eines Kleinkindes sehen möchte. Das ist designtechnisch absolutes No-Go. Nun kann man sich Gedanken machen, wie man so ein Navi befestigt. Da gibts sehr schöne 

fahrzeugspezifische Möglichkeiten von sw-motech, die urgewaltige Auswahl aus dem RAM Mounting System, oder man macht sich Gedanken... Was wollte ich haben? Ich möchte meinen Chopper nicht verunstalten, dennoch ein Navi schnell und einfach, aber auch sicher befestigen. Meine Idee ist es, eine gekröpfte RAM Mounting Schelle am Spiegelgewinde zu befestigen.

Bilder, wie das Ganze dann am Motorrad aussieht, gibts, wenns draußen wieder warm und die Mean aus dem Winterschlaf erwacht ist.

Da im TomTom Set nicht nur die Aktivhalterung, sondern auch ein passender Kabelbaum beigelegt wurde, wird dieser fest mit der Motorradelektrik verbunden, natürlich möglichst unauffällig und gegen Wassereinbruch geschützt. Dazu habe ich den Kabelbaum versteckt verlegt, mit Kabelbindern gesichert. Da ich eine C-Tec Ladebuchse im Werzeugfach verbaut habe, schließt das TomTom-Kabel auch dort ab. Mit einer externen Sicherung verbunden, sollte so, auch bei Feuchtigkeit, die Elektrik keinen Schaden nehmen. Was ein bisserl doof ist, der Anschlussstecker des TomTom Batteriekabels besitzt keinen Verschluss. Ist das Navi nicht angesteckt, haben die Witterungseinflüsse direkten Kontakt zu den Anschlussstiften im Stecker. Da muss ich mir noch etwas einfallen lasssen.

Zur Vorbereitung einer größeren Fahrt gehört natürlich auch, sich die Strecke anzuschauen und eine schöne Route zu planen. Nun könnte man ja einfach ins Navi Start und Ziel eingeben, doch das entspricht nicht meinen Vorstellungen. Ich musste mir also eine Software suchen, bei der ich meine Routen individuell erstellen und sauber ins Navi transferieren kann. TomTom bietet übrigens auch einen solchen Service an, leider nur sehr rudimentär. Nach langem Stöbern im Netz bin ich auf eine kostenlose Software gestoßen, Tyre to Travel, doch dazu im Untermenü mehr...